Der Wasserkocher ist praktisch der Nachfolger des Wasserkessels und ist in nahezu jedem Haushalt zu finden. Er bringt den Vorteil mit, dass das Kochen des Wassers damit sehr schnell vonstatten gehen kann. Den Wasserkocher gibt es in verschiedenen Modellen, zum einen, was die äußere Form angeht, zum anderen in Bezug auf die Leistung. Meist benötigen die Geräte etwa zweitausend Watt für den Betrieb. Auch gibt es unterschiedliche Größen. Sie Single – Variante mit nur einem halben Liter Fassungsvermögen oder die Variante für die große Familie mit bis zu zwei Litern Inhalt. Der Wasserkochen kann nach dem Kochen direkt wieder verwendet werden, es gibt aber auch Modelle, die erst einmal fünf Minuten abkühlen müssen. Um den Wasserkocher zu entkalken, reicht es, regelmäßig etwas verdünnten Essig zu kochen. Die Ablagerungen lösen sich schnell. Danach ist es aber ratsam, noch einmal klares Wasser zu kochen und dieses aber nicht zu verwenden. Denn es hat einen leichten Essiggeschmack.
Ein Wasserkocher schaltet sich in den meisten Fällen von allein aus, sobald das Wasser kocht. Das geschieht über einen Sensor. Dieser empfängt den Wasserdampf. Ist der Dampf stark genug geworden, so reagiert der Sensor mit der Abschaltung des Gerätes. Wird der Deckel des Wasserkochers aber nicht geschlossen, so kann auch der Sensor seinen Dienst nicht verrichten und das Wasser kocht so lange, bis es verdunstet ist. Dann nimmt allerdings das Gerät Schaden. Ansonsten benötigen Wasserkocher keine spezielle Reinigung, das Entkalken und das Abwischen der Außenseite mit einem feuchten Tuch ist völlig ausreichend. Meist fangen Wasserkocher aufgrund von Kalkablagerungen aber nach einiger Zeit an zu tropfen, wenn das Wasser ausgegossen wird. Dann reicht es meist schon, mit etwas Zahnpasta die betreffende Stelle abzureiben. Die enthaltenen Schleifpartikel entfernen Kunststoffkanten und der Wasserkocher tropft nicht mehr. Bei gröberen Kanten kann auch mit der Nagelfeile vorgearbeitet werden.